WOHNEN SPAREN BAUEN BESSER WOHNEN
Die Idee des genossenschaftlichen Sparens als
wichtiges Finanzierungsinstrument ist bereits frühzeitig seit 1885
entwickelt worden. Sie spiegelt eine besondere Form praktizierter
Selbsthilfe bei Wohnungsgenossenschaften getreu dem Motto: „(zuerst)
sparen, (dann) bauen, (dann) wohnen“ wider. Historisch bedingt haben
wir dem genannten Motto das Wort „(gut und sicher) Wohnen“
vorangesetzt. Denn gut und sicher wohnt man schon in unserer
Genossenschaft. Durch gezielten Einsatz der Spareinlagen für
Investitionen zur weiteren Sanierung des Wohnungsbestandes, zum
Erwerb neuer, attraktiver Bestände und zur Rückführung von teuren
Krediten werden unsere Mitglieder in Zukunft nicht nur noch besser
und preiswerter Wohnen können, sondern diejenigen, die ihre
Ersparnisse unserer Genossenschaft anvertrauen, kommen zudem noch in
den Genuss, ihr Geld ohne Risiko durch attraktive Konditionen bei
überschaubaren Sparmodellen zu vermehren.
Unsere Spareinrichtung ist somit eine Förderleistung der
Genossenschaft für ihre Mitglieder. Sie unterstützt somit eine Aufgabe, die nach
Genossenschaftsgesetz und Satzung im Mittelpunkt steht. Sie entspricht dem Zweck
der Genossenschaft als Selbsthilfeeinrichtung der Mitglieder. Im Rahmen der
genossenschaftlichen Selbsthilfe tragen die Mitglieder der Genossenschaft mit
der Spareinrichtung insbesondere dazu bei, die Bau- und Modernisierungsmaßnahmen
aus eigener Kraft zu finanzieren.
Grundsätzlich gilt: Je mehr Mitglieder die Spareinrichtung
nutzen, um so günstiger kann die Genossenschaft für ihre Mitglieder
wirtschaften.
Nach den Richtlinien der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht dürfen
außerdem keinerlei risikobehaftete Geldgeschäfte getätigt werden. Die
Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht erteilt nicht nur die
Genehmigung zum Betreiben einer Spareinrichtung, sondern überwacht auch die
Ordnungsmäßigkeit des Geschäftsbetriebes der Spareinrichtung entsprechend dem
Kreditwesengesetz.